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Content-Management World Wide Web Consortium (W3C) vereinigt HTML und XML in XHTML30.01.2000 Das WWW-Konsortium (W3C) empfahl am vergangenen Mittwoch die Verwendung von XHTML 1.0 (Extensible Hypertext Markup Language), um XML (Extensible Markup Language) zu verwenden, ohne die existierenden HTML-Elemente überflüssig zu machen. XHTML 1.0 ist eine XML-konforme Überarbeitung von HTML 4.0. Die neue Spezifikation soll in Zukunft mit allen Browsern funktionieren und dabei die Leistungsfähigkeit von XML haben. XHTML 1.0 wird als eine Brücke fungieren, um das hauptsächlich HTML-basierte Web mit den Vorzügen des XML zu verbinden. Die Welt des Internets ist noch immer eine HTML-Welt. HTML behandelt die Anzeige adäquat, aber erlaubt keine eine Datenmanipulation. Man kann in Verbindung mit HTML zwar Style Sheets verwenden, aber es ändert nicht die Struktur des Dokuments, es verändert nur den Präsentationsaspekt. Webbenutzer und Webautoren wollen inzwischen mehr, und deswegen bewegt sich das Web in Richtung XML. Entwickler, die bereits HTML4.0-Dokumente schreiben, sollten einen problemlosen Zugang zu XHTML 1.0 finden. Das W3C sieht in seiner Spezifikation Attribute vor, um HTML4.0-Dokumente in XHTML zu konvertieren. Damit werden Inhaltsentwickler künftig auch in der Lage sein, das Problem des Schreibens von Dokumenten für mehrere unterschiedliche Browsertypen zu umgehen. Dieses browserspezifische Erstellen von Dokumenten führt mitunter dazu, dass es unterschiedliches Internet für unterschiedliche Plattformen gibt. Das W3C will garantieren, dass die Mitspieler in diesem universellen Informationsraum zu gleichen Partnern werden. Die wachsende Zahl kabelloser und mobiler Geräte, wie z. B. internetfähige Mobiltelefone oder Palm-Geräte, war eine der Hauptmotivationen für die W3C-Empfehlung einer XHTML 1.0, und auch seiner Fortsetzungsbemühungen, nämlich XHTML 1.1 zu schaffen. XHTML 1.0 legt den Grundstein für die Fähigkeit, strukturierte Dokumenteninformation zu erstellen. Die Entwicklungsarbeit an XHTML 1.1 konzentriert sich dagegen auf die Modularisierung von XHTML. Gleichzeitig entwickelt die W3C-Mobilzugangsgruppe eine Technologie, die Geräteprofilierung erlaubt, genannt CC/PP. Zusammen ermöglichen es diese Technologien auf einheitliche Weise, ein Mobiltelefon selbst zum Server werden zu lassen. Das angeforderte XHTML-Modul würde dann dem Benutzer auf eine Art übermittelt werden, die auf das Gerät und den Anwender passt. Fragt sich, wann man damit rechnen kann, dass die Browser-Hersteller diese erweiterten Spezifikationen in ihre Produkte integrieren werden. Es bleibt Webentwicklern nach wie vor nichts anderes, als zu testen. Das World Wide Web Consortium (W3C) ist zu finden unter: www.w3.org Unser Angebot an Sie Weiterführende kostenlose Beratung für Ihre konkreten Aufgaben und Probleme bekommen Sie, wenn Sie eine detaillierte Situationsbeschreibung auf unserer Wissensaustausch-Plattform (auf Wunsch anonym) platzieren. Wir kümmern uns dann um für Sie nützliche Antworten, die wiederum dort veröffentlicht werden, damit auch andere Leser einen Nutzen daraus ziehen können. Möchten Sie künftig über solche und ähnliche Beiträge durch unseren monatlichen Newsletter informiert werden? Dann abonnieren Sie hier den informativen, kostenlosen monatlichen Newsletter für Internet-Manager. Sieben weitere aktuelle Berichte & Kommentare 17.06.2002: Klärung der Begrifflichkeiten und Abgrenzung von MAM gegenüber CM, DM und KM Systemen 02.06.2002: Media Asset Management: Wirtschaftliche Aspekte und Zielgruppen 01.06.2002: Strategische Marketinginfrastruktur als Voraussetzung für Multichannel-Marketing und Crossmedia Publishing 26.05.2002: Herausforderungen für ein Marketing in einer multimedialen und vernetzten Welt 18.03.2002: Das menschliche Mass in der Wissensgesellschaft und im Wissensmanagement 06.02.2002: Aufarbeitung des Firmengedächtnisses am Beispiel der Archive von Banken 03.12.2001: Content erfolgreich kostenpflichtig machen | |