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Marketing, Werbung und PR Virusmarketing-Strategien im Internet24.02.2000 Die meisten Marketingstrategien für Internetfirmen konzentrieren sich auf gute Online-Strategien wie eMail, Bannerwerbung und Mailinglisten. Es gibt aber noch ein anderes Puzzle-Teil, das von vielen Net-Unternehmern gern übersehen wird: Offline-Marketing. Offline-Marketing wie z. B. Direct-Mailing-Kampagnen und Printwerbung sind kostspielig. Aber das sind nicht die einzigen Optionen. 'Virus-Marketing' verursacht einigen Wirbel, sowohl Online als auch Offline - und es funktioniert. Wenn jemandem ein Service oder Produkt gefällt, sagt er es seinen Freunden. John Chang, Präsident von 'seeUthere.com', hat ein berechtigtes Interesse daran, die Online-Form der bewährten Mundpropaganda richtig anzuwenden. Seine Gesellschaft organisiert Event-Promotion von den Einladungen bis zur Ausführung, ein Prozess, der eine geschickte Hand erfordert, um Offline-Marketing mit Online-Technologie zu kombinieren. 'Irgendwie ist es ironisch', sagt er. 'Jeder redet darüber, dass eine Onlinepräsenz heutzutage alles ist und die ganze Welt verändern wird. Dennoch, vor allem wenn man sich Internetfirmen anschaut, sind wir alle immer noch von traditionellen Marketingmedien wie Direct-Marketing, Seminaren, Messen usw. abhängig.' 'Einige Internetfirmen blasen 10 - 20.000 Dollar in einem einzigen Quartal in die Luft', sagt Chang. 'Es ist sehr, sehr schwer sich über dieses Level zu begeben und gehört zu werden, wenn man nicht einen vergleichbaren Betrag ausgibt. So haben wir uns entschlossen, dies eben nicht zu tun. Wenn wir eine Organisation bekommen, die Tausend oder noch mehr Mitglieder hat, denen wir Einladungen verschicken, dann kommen wir mit einem gewaltigen Personenkreis in Berührung. Dieser Personenkreis wird dann noch mehr Leute kontaktieren und das löst das Virusmarketing aus'. Virusmarketing wird bei 'seeUthere' durch die Einladungen zu Events auf der ganzen Welt, die sie an Tausende verschicken, ausgelöst. Jeder muss natürlich den eigenen Virusauslöser für seine Firma finden. Mit entsprechender Technologie ist es ein Einfaches, den Virus zur weiteren Ausbreitung zu befähigen. 'Selbst wenn jemand ein Produkt gekauft hat oder eine Werbung gesehen hat, die er wirklich mag', so Chang weiter, 'ist es bei traditionellen Marketing-Kampagnen umständlich, es weiterzusagen. Erst muss eine Telefonnummer gewählt oder sich irgendwann daran erinnert werden, einem Bekannten etwas weiterzugeben. Aber durch das Internet ist es leicht, eine positive oder auch negative Erfahrung an einen anderen unverzüglich weiterzuleiten.' Jedes Unternehmen muss seinen individuellen Weg für eine Virusstrategie formulieren. 'Tell-a-Friend'-Marketing ist einer der billigsten Wege, um eine Marktwirkung zu erzielen - und einer der effektivsten. Denken Sie darüber nach, wie Ihre Strategie einen Kunden dazu bringen kann, über Sie zu reden, und Sie sind auf dem besten Weg zu weiterem Erfolg. Lesen Sie das komplette Interview mit John Chang, das sehr aufschlussreiche Aspekte des Virusmarketings enthält. Unser Angebot an Sie Weiterführende kostenlose Beratung für Ihre konkreten Aufgaben und Probleme bekommen Sie, wenn Sie eine detaillierte Situationsbeschreibung auf unserer Wissensaustausch-Plattform (auf Wunsch anonym) platzieren. Wir kümmern uns dann um für Sie nützliche Antworten, die wiederum dort veröffentlicht werden, damit auch andere Leser einen Nutzen daraus ziehen können. Möchten Sie künftig über solche und ähnliche Beiträge durch unseren monatlichen Newsletter informiert werden? Dann abonnieren Sie hier den informativen, kostenlosen monatlichen Newsletter für Internet-Manager. Sieben weitere aktuelle Berichte & Kommentare 17.06.2002: Klärung der Begrifflichkeiten und Abgrenzung von MAM gegenüber CM, DM und KM Systemen 02.06.2002: Media Asset Management: Wirtschaftliche Aspekte und Zielgruppen 01.06.2002: Strategische Marketinginfrastruktur als Voraussetzung für Multichannel-Marketing und Crossmedia Publishing 26.05.2002: Herausforderungen für ein Marketing in einer multimedialen und vernetzten Welt 18.03.2002: Das menschliche Mass in der Wissensgesellschaft und im Wissensmanagement 06.02.2002: Aufarbeitung des Firmengedächtnisses am Beispiel der Archive von Banken 03.12.2001: Content erfolgreich kostenpflichtig machen | |