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Marketing, Werbung und PR Permission Marketing II: Sprechen Sie Ihre Kunden persönlich an15.05.2000 Im vorletzten Beitrag (siehe 'Internetmarketing mit Erlaubnis: Permission Marketing' vom 08.05.2000) kündigte ich Ihnen einige Möglichkeiten an, wie Sie Permission (= Einverständnis) nutzen können, um ein funktionierendes Vertrauensverhältnis aufzubauen. Eine der Möglichkeiten, die Lebensspanne einer gegebenen Permission zu verlängern, ist die Wahl der richtigen Ausdrucksweise und Schreibstils. Das Konzept des Permission Marketings schliesst unbedingt ein, dass jeder als ein Individuum betrachtet und behandelt wird. Ohnehin ist es doch so, dass nur ein Individuum sein Einverständnis zu irgendetwas geben kann. Wenn ich einem Online-Unternehmen meine Permission gegeben habe, kann es doch nicht sein, dass dieses Unternehmen anschliessend mit mir in einer Weise kommuniziert, die mir das Gefühl gibt, ich bin nur ein kleines Teil in einer riesigen Marketingkampagne? Sicher, ich werde in der Mail mit meinem Namen persönlich angeredet. Und wenn genug investiert wurde, ist der Inhalt aufgrund meines Profils und meiner Kaufgewohnheiten personalisiert. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass man mich anredet wie einer unter vielen Rezipienten einer Werbebotschaft. Früher wurde zwischen Unternehmen und ihren Konsumenten mit traditionellen Medien wie TV-Werbung, Radiospots, Anzeigenwerbung, Plakaten etc. kommuniziert. Es entwickelte sich eine Sprache und ein Stil, mit dem Unternehmen ihre Konsumenten ansprachen. Diese 'Werbesprache'-Konvention machte den Marketingstrategen und den Werbeagenturen sowie den Adressaten das Leben leicht. Man konnte Werbung schon von weitem als solche erkennen. Das Problem ist jetzt, dass Permission-Mail noch immer die Werbesprache benutzt: Schnell! Eilt! Sonderangebote nur so lange der Vorrat reicht. Und hier liegt der Fehler. Erst fragt man das Individuum nach seiner Permission. Dann spricht man es an wie ein Krümelchen unter Millionen. Woran liegt das aber? Ich glaube, Technologie und Software-'Solutions' entwickeln sich ein bisschen schneller als unsere Gedanken darüber, wie wir sie am besten anwenden. Deswegen nun eine der Möglichkeiten, wie Sie in der Inbox Ihrer Kunden höchste Aufmerksamkeit erzielen und sich dadurch die noch schwache Permission erhalten:
Und das Niveau einer Ihnen erteilten Permission kann damit tatsächlich zunehmen. (boe) Unser Angebot an Sie Weiterführende kostenlose Beratung für Ihre konkreten Aufgaben und Probleme bekommen Sie, wenn Sie eine detaillierte Situationsbeschreibung auf unserer Wissensaustausch-Plattform (auf Wunsch anonym) platzieren. Wir kümmern uns dann um für Sie nützliche Antworten, die wiederum dort veröffentlicht werden, damit auch andere Leser einen Nutzen daraus ziehen können. Möchten Sie künftig über solche und ähnliche Beiträge durch unseren monatlichen Newsletter informiert werden? Dann abonnieren Sie hier den informativen, kostenlosen monatlichen Newsletter für Internet-Manager. Sieben weitere aktuelle Berichte & Kommentare 17.06.2002: Klärung der Begrifflichkeiten und Abgrenzung von MAM gegenüber CM, DM und KM Systemen 02.06.2002: Media Asset Management: Wirtschaftliche Aspekte und Zielgruppen 01.06.2002: Strategische Marketinginfrastruktur als Voraussetzung für Multichannel-Marketing und Crossmedia Publishing 26.05.2002: Herausforderungen für ein Marketing in einer multimedialen und vernetzten Welt 18.03.2002: Das menschliche Mass in der Wissensgesellschaft und im Wissensmanagement 06.02.2002: Aufarbeitung des Firmengedächtnisses am Beispiel der Archive von Banken 03.12.2001: Content erfolgreich kostenpflichtig machen | |