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Marketing, Werbung und PR Entwicklung Ihres Media Kits30.06.2000 Im Gegensatz zu vielen Agenturen gibt es noch jede Menge Media-Einkäufer, die an nichts anderes als die CTR (Click-Through-Rate) als Mass zur Bestimmung des Erfolgs einer bestimmten Werbung glauben. Als Site-Betreiber sehen Sie das etwas kritischer und entwickeln ein tragfähiges Konzept dafür, was Sie Ihren Werbepartnern anbieten – sei es mit oder ohne Click-through. Für die Entwicklung eines Media Kits überlegen Sie zunächst, was Ihre Inserenten wirklich brauchen. Dazu gehören Publicity und ein sinnvoller Zugang zu Ihrer Zielgruppe, möglichst unterstützt durch eine fruchtbare Interaktion. Die für Ihre Site angemessenen Werbemöglichkeiten sind Schaufenster Ihrer Sponsoren, allerdings dürfen sie Ihre Leser nicht überfordern oder gar erdrücken. Um das zu erreichen, müssen Sie auch offen sein dafür, etwas Neues auszuprobieren. Das Web steckt noch immer in den Kinderschuhen, also müssen wir nicht immer gleich Angst davor haben, dass irgend etwas nicht funktioniert. Schauen Sie sich andere Ideen an, leihen Sie sich eine aus und kombinieren Sie sie mit anderen in neuer, unerwarteter Weise. Sorgen Sie ganz einfach für eine Auswahl an unterschiedlichen Typen, Formen, Größen und Methoden und dafür, dass sie Interaktion ermöglichen. So liesse sich Bannerwerbung leicht mit Inhalt verbinden: Content Sponsorship. Diese Seite z. B. erreicht Menschen, die sich für unsere Beiträge interessieren, weil sie ihnen die tägliche Arbeit erleichtern. Ein hervorragendes Medium für ein Unternehmen, das genau diese Zielgruppe erreichen will. Wir könnten noch einen Schritt weitergehen und diesem Unternehmen anbieten, dass wir unsere Rubrik 'Aktuelle Berichte & Kommentare' exklusiv mit seinem Banner versehen und alle Artikel in voller Länge in regelmässigem Turnus an unsere Abonnenten versenden. Wodurch jeder unserer Leser zu einem neuen potenziellen Kunden würde; das Mass für dieses Unternehmen sind neue Internetstrategen, und nicht die Clicks. Auch bei der Textwerbung in Ihren Newslettern sollten Sie verschiedene Wege beschreiten. Es gibt Werbeflächen von nur 3 bis 4 Zeilen, mit denen sehr schwer umzugehen ist. Was bleibt noch an Platz zwischen Überschrift und URL? Als Standard erscheint derzeit eine Werbefläche von 6 Zeilen mit 60 bis 65 Zeichen plus URL, jedoch glaube ich, dass längere Textwerbung besser ist als eine kurze. Bieten Sie ruhig auch mal 9 Zeilen in Ihrem Newsletter an (vielleicht beschränkt auf 2 Werbeflächen), so dass Ihre Inserenten eine bessere Chance haben, ihre Message zu übermitteln. Wenn Sie Ihren Werbepartnern vernünftigen, ausreichenden Platz auf Ihren Webseiten oder Mailings anbieten, geben Sie ihnen die beste Möglichkeit, das anvisierte Publikum auch wirklich zu erreichen. Solch ein 'vernünftiger Platz' kann auch ein Werbetext z. B. am Ende der Homepage sein. Finden Sie heraus, was Ihre Sponsoren brauchen. Warum sollten nicht gelegentlich 20 – 25 Zeilen reserviert werden für z. B. die Einführung eines neuen Produkts oder eines Events? Wenn auch das eine oder andere hier beschriebene für Sie, für Ihre Site, Zielgruppe oder Werbepartner ausgeschlossen ist, haben wir zumindest illustriert, dass Sie sich für Ihre Site oder Newsletter überlegen, wie Sie am besten Interaktion zwischen Ihrem Publikum und Ihren Inserenten/Sponsoren fördern. Neue Wege zu gehen ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Das eine funktioniert, das andere nicht. Verbinden Sie aber beide, haben Sie Erfolg. (boe) Unser Angebot an Sie Weiterführende kostenlose Beratung für Ihre konkreten Aufgaben und Probleme bekommen Sie, wenn Sie eine detaillierte Situationsbeschreibung auf unserer Wissensaustausch-Plattform (auf Wunsch anonym) platzieren. Wir kümmern uns dann um für Sie nützliche Antworten, die wiederum dort veröffentlicht werden, damit auch andere Leser einen Nutzen daraus ziehen können. Möchten Sie künftig über solche und ähnliche Beiträge durch unseren monatlichen Newsletter informiert werden? Dann abonnieren Sie hier den informativen, kostenlosen monatlichen Newsletter für Internet-Manager. Sieben weitere aktuelle Berichte & Kommentare 17.06.2002: Klärung der Begrifflichkeiten und Abgrenzung von MAM gegenüber CM, DM und KM Systemen 02.06.2002: Media Asset Management: Wirtschaftliche Aspekte und Zielgruppen 01.06.2002: Strategische Marketinginfrastruktur als Voraussetzung für Multichannel-Marketing und Crossmedia Publishing 26.05.2002: Herausforderungen für ein Marketing in einer multimedialen und vernetzten Welt 18.03.2002: Das menschliche Mass in der Wissensgesellschaft und im Wissensmanagement 06.02.2002: Aufarbeitung des Firmengedächtnisses am Beispiel der Archive von Banken 03.12.2001: Content erfolgreich kostenpflichtig machen | |