HOME  
  KONTAKT -  NEWSLETTER -  IMPRESSUM
  
 SUCHBEGRIFF



 

  
AKTUELLSTE BEITRÄGE 

  Klärung der Begrifflichkeiten und Abgrenzung von MAM gegenüber CM, DM und KM Systemen

  Media Asset Management: Wirtschaftliche Aspekte und Zielgruppen

  Strategische Marketinginfrastruktur als Voraussetzung für Multichannel-Marketing und Crossmedia Publishing

  Herausforderungen für ein Marketing in einer multimedialen und vernetzten Welt

  Das menschliche Mass in der Wissensgesellschaft und im Wissensmanagement

  Aufarbeitung des Firmengedächtnisses am Beispiel der Archive von Banken

  Content erfolgreich kostenpflichtig machen

  In den Suchmaschinen gefunden werden trotz(!) Web Content Management System und dynamischem Seitenaufbau

  Effizient online recherchieren: Crashkurs für Manager

  Marktübersicht der grossen Wissensmanagement-Systeme

  Metadaten für Content-Indizierung und Wissenssicherung, Teil 1

  Newsletter | www.internetmanagement.ch | 27.1.2001

  
[VOLLSTÄNDIGE ÜBERSICHT
ALLER ARTIKEL]



  

  
HINTERGRUND
  
KONTAKT
  
IMPRESSUM
  
HOMEPAGE
  
NEWSLETTER
ABONNIEREN
(gratis, monatlich)

  
THEMATISCHES
DOSSIER
GENERIEREN

  
PARTNERSCHAFTEN
  
MEDIADATEN/
HIER WERBEN

  
BUCHTIPPS
  
DOWNLOADS/TOOLS

      



Website-Konzeption & Webdesign

Website-Informationsarchitektur, Teil 1: Definition


24.08.2000

Informationsarchitektur bezeichnet den Prozess der Organisation, Labeling (Kennzeichnung), Gestaltung der Navigation und Suchsysteme, kurz, all das, was Benutzern hilft, Informationen erfolgreicher zu finden und zu managen. Gute Informationsarchitektur macht eine Webiste leicht zu benutzen. Und: Sie macht Kunden glücklich.

Wir denken in Beziehungen, Vergleichen, Kontrasten. Wegen eines individuell vorhandenen Wissens-Backgrounds erkennen wir. Aber wenn wir versuchen, einem Freund oder Kollegen ein neues Konzept zu erklären, wundern wir uns bisweilen selbst über die von uns benutzten Wörter und wie wir sie benutzen. Wenn wir verstanden werden wollen, müssen wir noch ein bisschen aufwendiger daran arbeiten.

Dinge klar machen, die Spitzen der Informationen schärfen, darum geht es in diesem Beitrag. Wir präsentieren einige unserer Sichtweisen, wie Ideen geformt und präsentiert werden, und wie aufgrund dieser Sichtweisen eine erfolgreiche Website erstellt werden kann.

Definition
Schauen wir uns die eingangs genannte Definition also noch einmal genauer an: Informationsarchitektur ist der Prozess des Organisierens, das Labeling, die Gestaltung der Navigation und Suchsysteme. Im Detail lassen sich diese Faktoren wie folgt erläutern:
  • Mit einem Organisationssystem kategorisieren wir das Angebot und den Content einer Website.
  • Ein Kennzeichnungssystem benennt die einzelnen Rubriken, gibt ihnen also einen Namen und/oder ein Symbol.
  • Das Navigationssystem mit Navigationsleiste und Sitemap dient dazu, sich durch das Angebot und den Content bewegen und browsen zu können.
  • Und ein Suchsystem hilft dem Benutzer, Anfragen zu entwickeln, die als Ergebnis relevante Dokumente liefern.
Eine gut gestaltete Site sollte demnach gut organisiert und leicht zu navigieren sein. Andere Faktoren wie z. B. aufwendige Grafiken, 'coole' Labels und Plug-ins sind weniger bis gar nicht wichtig und nur für ein spezifisches Publikum interessant.

Wissenspool
Zu den sicher wichtigsten Qualitäten eines Informationsarchitekten gehört die Fähigkeit non-konformen Denkens, um Probleme anders anzugehen und damit hochwertige Informationssysteme zu gestalten. Idealerweise befinden sich in seinem Wissenspool zusätzlich ein Minimum an Kenntnissen über jedes der folgenden Fachgebiete:
  • Grafikdesign - um entsprechend dem Ziel der Site die richtige Balance zwischen Grafiken und Informationen festzulegen.
  • Informationstheorie - um den Inhalt und die Funktionalität festzulegen, die die Site enthalten wird.
  • Schreiben - um seine Ideen schriftlich klar zu definieren, so dass andere sie einfach verstehen können.
  • Usability-Technik - um zu beschreiben, wie User Informationen innerhalb der Site finden werden, wobei technologische Alternativen und Suchtools definiert werden.
  • Marketing - um seine Ideen in einer Weise zu kommunizieren, die aus der Riesenmenge an Informationen im Web herausragt.
  • Psychologie - um die Bedürfnisse seiner Zielgruppe zu verstehen.
  • Informatik - um Informationen von Grund auf zu gestalten.
  • Zukunftsforschung - um Änderungen und Wachstum der Site vorauszusehen und die notwendigen technischen Grundlagen einzuplanen.
Organisation
Das Internet ist ein herrliches Tool, um Informationen zu finden. Aber wenn all dieser Content nicht von Kontext und Organisation begleitet ist, wäre das Internet keine grosse Hilfe. Die Art, wie wir Informationen organisieren, bestimmt die Art, wie sie vom User empfangen und verstanden wird.

Das Sortieren oder Rubrizieren von Informationen unterliegt einem organisatorischen Schema. Wir können Content alphabetisch, geografisch, nach Themen, aufgabenorientiert usw. sortieren. Wie sich dann unterschiedliche Informationsrubriken aufeinander beziehen, definiert die Struktur einer Site. Wir können eine hierarchische, eine Hypertext- oder relationale Datenbankstruktur anbieten.

Lesen Sie die Fortsetzung dieses Beitrags:
Informationsarchitektur, Teil 2: Konzeption


(boe)





Unser Angebot an Sie
Weiterführende kostenlose Beratung für Ihre konkreten Aufgaben und Probleme bekommen Sie, wenn Sie eine detaillierte Situationsbeschreibung auf unserer Wissensaustausch-Plattform (auf Wunsch anonym) platzieren. Wir kümmern uns dann um für Sie nützliche Antworten, die wiederum dort veröffentlicht werden, damit auch andere Leser einen Nutzen daraus ziehen können.


Möchten Sie künftig über solche und ähnliche Beiträge durch unseren monatlichen Newsletter informiert werden?
Dann abonnieren Sie hier den informativen, kostenlosen monatlichen Newsletter für Internet-Manager.
Ihre Emailadresse:  


Klicken Sie hier für eine vollständige Übersicht über alle Berichte & Kommentare.


Sieben weitere aktuelle Berichte & Kommentare

17.06.2002: Klärung der Begrifflichkeiten und Abgrenzung von MAM gegenüber CM, DM und KM Systemen
02.06.2002: Media Asset Management: Wirtschaftliche Aspekte und Zielgruppen
01.06.2002: Strategische Marketinginfrastruktur als Voraussetzung für Multichannel-Marketing und Crossmedia Publishing
26.05.2002: Herausforderungen für ein Marketing in einer multimedialen und vernetzten Welt
18.03.2002: Das menschliche Mass in der Wissensgesellschaft und im Wissensmanagement
06.02.2002: Aufarbeitung des Firmengedächtnisses am Beispiel der Archive von Banken
03.12.2001: Content erfolgreich kostenpflichtig machen



    Copyright © 2000  INTERNETMANAGEMENT.CH
    












   NEWSLETTER: Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter für die Aufgaben von Unternehmen im Internet-Zeitalter, um ca. alle 6 bis 8 Wochen relevante Informationen zu diesen Themen per Email zu erhalten.

   WISSENSAUSTAUSCH-PLATTFORM: Schauen Sie auch in unsere neue fachlich betreute Wissensaustausch-Plattform für vertiefende Informationen und Diskussionen zwischen Ihnen, anderen Lesern und dem Team von Internetmanagement.ch