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Website-Konzeption & Webdesign Website-Informationsarchitektur, Teil 2: Konzeption28.08.2000 Navigation definieren Es gibt zwei Arten von Wissen: Wir kennen ein Subjekt selbst oder wir wissen, wo wir Informationen darüber finden können. Dabei unterstützen uns Navigationssysteme. Eine gut gestaltete Site sorgt für intelligente Kennzeichnung, intuitive Pfade, Lesbarkeit und ein klares konzeptionelles Site-Modell. User wollen wissen, wo sie sind, welche Auswahl sie von hier haben, wie sie ihr ursprüngliches Ziel erreichen und evtl. von dort wieder zurückkommen. Ihm dies zu ermöglichen, gehört zu den Aufgaben des Informationsarchitekten, wenn er das Navigationssystem der Site plant. Das Design eines guten und damit erfolgreichen Navigationssystems hängt von einigen Faktoren ab:
Durch ein Labeling-System symbolisieren wir unsere Konzepte. Achten Sie einmal auf Ihrem Heimweg oder beim nächsten Shopping auf Symbole, die sich Ihnen ständig präsentieren, und urteilen Sie selbst, wie klar diese Symbole sind. Wenn Sie beispielsweise an ein Stopschild kommen, wissen Sie genau (und ohne lange darüber nachdenken zu müssen), was zu tun ist. Es geht ums Abbilden: Wir lernen, ein Symbol mit der Aussage zu verbinden, die es symbolisiert. Es geht allerdings nicht ausschliesslich um Symbole; auch bei reiner Textnavigation ist die Kennzeichnung mit den richtigen Schlagworten wichtig, um ein Feedback des Besuchers anzuregen. Die gewählten Symbole sind also einfach, klar und attraktiv - testen Sie sie mit Menschen in Ihrer Firma. Das Symbol selbst hat keine Bedeutung, es symbolisiert nur den Inhalt, den Sie auf einer Seite innerhalb Ihrer Site platziert haben. Es ist gleichbedeutend mit dem ersten Eindruck, den wir von Menschen bekommen. Das Label entscheidet darüber, ob der User mit der Seite, auf die das Icon verweist, fortsetzt und weiter durch Ihre Site browst oder ob er den Zurück-Button anklickt. Konsequenzen der Gestaltung eines schlechten Labeling-Systems sind unter anderem:
Der Designprozess einer effektiven Website kann in drei Hauptstufen unterteilt werden:
Recherche In der Recherche-Stufe konzentrieren wir uns auf Informationssammlung. In dieser Stufe geht es um Fragen und die Analyse der Antworten. Einige der Fragen, die Sie stellen müssen:
Konzeption Nach einem Brainstorming über den Inhalt, die Architektur, das Erscheinungsbild und das Labeling-System, die Struktur und alle anderen Aspekte der Site organisieren Sie Ihre Ideen und bestimmen, was die Site einmal enthalten soll. Halten Sie alles auf einem Whiteboard fest. Diesen Anforderungen entsprechend definieren Sie das grafische Interface. Am Ende sind Sie in der Lage, Grösse und Umfang des Projekts zu berechnen und können dadurch festlegen, welche und wieviele Mitarbeiter Sie zur Realisation benötigen. Anmerkung: Mit diesem Beitrag haben wir Ihnen einige wichtige Gedanken zur Informationsarchitektur aufgezeigt. Wenn Sie in dieses Thema tiefer einsteigen möchten, verweisen wir auf unsere Rubrik 'Studien', in der Sie ausführliche Artikel u. a. zu Navigation und zur Planung einer Internetpräsentation finden. (boe) Unser Angebot an Sie Weiterführende kostenlose Beratung für Ihre konkreten Aufgaben und Probleme bekommen Sie, wenn Sie eine detaillierte Situationsbeschreibung auf unserer Wissensaustausch-Plattform (auf Wunsch anonym) platzieren. Wir kümmern uns dann um für Sie nützliche Antworten, die wiederum dort veröffentlicht werden, damit auch andere Leser einen Nutzen daraus ziehen können. Möchten Sie künftig über solche und ähnliche Beiträge durch unseren monatlichen Newsletter informiert werden? Dann abonnieren Sie hier den informativen, kostenlosen monatlichen Newsletter für Internet-Manager. Sieben weitere aktuelle Berichte & Kommentare 17.06.2002: Klärung der Begrifflichkeiten und Abgrenzung von MAM gegenüber CM, DM und KM Systemen 02.06.2002: Media Asset Management: Wirtschaftliche Aspekte und Zielgruppen 01.06.2002: Strategische Marketinginfrastruktur als Voraussetzung für Multichannel-Marketing und Crossmedia Publishing 26.05.2002: Herausforderungen für ein Marketing in einer multimedialen und vernetzten Welt 18.03.2002: Das menschliche Mass in der Wissensgesellschaft und im Wissensmanagement 06.02.2002: Aufarbeitung des Firmengedächtnisses am Beispiel der Archive von Banken 03.12.2001: Content erfolgreich kostenpflichtig machen | |